<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-8420082282491831642</id><updated>2011-10-21T03:05:41.608-07:00</updated><title type='text'>Leuchtfeuer</title><subtitle type='html'>Der Radau des Letzten</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://leuchtfeuerschein.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8420082282491831642/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://leuchtfeuerschein.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Moritz Arand</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12263369559401076490</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_D6bxzMCoRWE/SovvMnpYGXI/AAAAAAAAADI/jGZwmFRI8lY/S220/IMG_0408.jpg'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>26</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8420082282491831642.post-584482667973298609</id><published>2011-08-21T12:03:00.000-07:00</published><updated>2011-08-21T12:07:05.743-07:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>Hinter den Mauern&lt;br /&gt;der Dauer endloses Scheiden&lt;br /&gt;der großen Liebe fernster Bezug&lt;br /&gt;Zwischen Nicht-mehr und Noch-nicht liegt das Leben&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8420082282491831642-584482667973298609?l=leuchtfeuerschein.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://leuchtfeuerschein.blogspot.com/feeds/584482667973298609/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8420082282491831642&amp;postID=584482667973298609' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8420082282491831642/posts/default/584482667973298609'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8420082282491831642/posts/default/584482667973298609'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://leuchtfeuerschein.blogspot.com/2011/08/hinter-den-mauern-der-dauer-endloses.html' title=''/><author><name>Moritz Arand</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12263369559401076490</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_D6bxzMCoRWE/SovvMnpYGXI/AAAAAAAAADI/jGZwmFRI8lY/S220/IMG_0408.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8420082282491831642.post-8274711788949058463</id><published>2010-03-20T07:09:00.000-07:00</published><updated>2010-03-20T07:11:29.106-07:00</updated><title type='text'>Fragment von "Das Schwerste"</title><content type='html'>Was für ein Wesen mir zur Seite, &lt;br /&gt;dessen innere Natur, immer sich entziehend,&lt;br /&gt;nicht zu ergründen ist.&lt;br /&gt;Das alt-neue Gesicht,&lt;br /&gt;das vom Schatten alter Tage her&lt;br /&gt;Vertrauen kündet und doch im Lichte&lt;br /&gt;meines Jetzt ein Fürchten spiegelt,&lt;br /&gt;das bis ins Tiefste mir&lt;br /&gt;vertraut ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie nennt sich der Wille...&lt;br /&gt;Die Sehnsucht ist`s, in dessen&lt;br /&gt;eisig reizender Verhüllung &lt;br /&gt;ein Fühlen, sich ereifernd, lauert.&lt;br /&gt;Doch, fernen Wetterleuchten gleichend,&lt;br /&gt;zögernd nur dem bangenden Selbst ein Abbild sendet,&lt;br /&gt;das vor der Zustellung bereits verendet ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch Wege gibt es, laufend sie zu gehen&lt;br /&gt;und stetig neu auf neu sich zu begehren,&lt;br /&gt;auf dass mit jedem Vergehen des Lichts&lt;br /&gt;der Nacht der ihr gemäße Gruß zu widmen ist&lt;br /&gt;und wir festen Schrittes an einer neuen&lt;br /&gt;Morgenröte schwanger gehen.&lt;br /&gt;Denn kommen ist gehen...&lt;br /&gt;den Rauheiten der Wüste &lt;br /&gt;mit heißer Tränenflut die Hoheit wegspülen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Noch liebt ich dich nicht,&lt;br /&gt;da mir mein Erinnern, dass willkürlich&lt;br /&gt;den Strom der Bilder, chaotisch schwankender Gestalt,&lt;br /&gt;mir vor die Klarheit meines Fühlens schob,&lt;br /&gt;eine schaurig-schöne Nebenbuhlerin&lt;br /&gt;zum Glück des Menschlichen gewesen ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Schwere des Gedankens steht unsre Außenblässe&lt;br /&gt;als nahe Anverwandte vor...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8420082282491831642-8274711788949058463?l=leuchtfeuerschein.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://leuchtfeuerschein.blogspot.com/feeds/8274711788949058463/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8420082282491831642&amp;postID=8274711788949058463' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8420082282491831642/posts/default/8274711788949058463'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8420082282491831642/posts/default/8274711788949058463'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://leuchtfeuerschein.blogspot.com/2010/03/fragment-von-das-schwerste.html' title='Fragment von &quot;Das Schwerste&quot;'/><author><name>Moritz Arand</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12263369559401076490</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_D6bxzMCoRWE/SovvMnpYGXI/AAAAAAAAADI/jGZwmFRI8lY/S220/IMG_0408.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8420082282491831642.post-1143713111756927577</id><published>2010-01-12T02:56:00.000-08:00</published><updated>2010-02-03T06:34:37.802-08:00</updated><title type='text'>Die reine Wissenschaft oder der letzte Mythos - ein Fragment als Replik auf das Dossier aus "Die Zeit" vom 19. Nov 2009</title><content type='html'>Hier gegen eine totale Herrschaft des Neuronalen, des biophysischen Diktats, das mit allerhand fein ziselierten Mittelchen das Selbst narkotisiert. Und was bleibt nach diesem Schlaf – ein langer und tiefer? Die Erkenntnis des Schlafens und das eben dieses Ge-schalfen die Voraussetzung für den leibhaftig gewordenen Albtraum geworden ist, der sich dem Erwachten aufdrängt. Es ist die Wendung Nietzsches, die hier auf die Spitze getrieben werden soll: Die Wüste ist (da). Ist vollkommen angekommen. Und wir haben sie selbst gemacht. Mit unserer Schläfrigkeit, der Ungeduld und dem Geist der Rache haben wir den Dünger für das Ende des Wachstums gestreut. Unser Dasein in Paradoxien. Denn anstatt des Gartens, dessen Entstehen uns unser Mangel in Form einer Fata Morgana vorgaukelte, liegt vor uns die Ödnis und Trockenheit. Und im Bereich der allgemeinsten Lebensferne beginnt der Schwindel erneut, dessen verursachender Leidensdruck Ausgangspunkt der eigentlichen Bestrebung war. Man erninnert sich an Faust, der, erblindet durch die Sorge, das Grab, dass die Lemuren bereits für ihn ausheben mit einem Graben verwechselt, der Teil des Deichbaus sein soll – ein Vorhaben dem Meer Land abzugewinnen. Man versteht, was hier gesagt sein will!&lt;br /&gt;Aber auch das sind ferne und &lt;span style="font-style:italic;"&gt;schwere &lt;/span&gt;Gedanken. Immer schon auf dem Weg, ein Entzug, der uns anzieht und zu dem wir doch eigentlich immer schon auf dem Zug hin zu dem sich Entziehenden sind, um hier Heidegger zu bemühen. Und es scheint nicht so sehr um ein An-kommen im Sinne der Letztbegründung zu gehen. Wir sollten nicht der törichte, g r i m m`sche Hase sein, dem der Igel immer wieder zuruft: „Ick bin allhier!“ &lt;br /&gt;Eher erscheint das geduldige darauf-zu, das Erwerben um des Besitzens Willen, nicht das reine raubtierhafte Zerreißen, ein Mittel durch die Wüste zu sein. Aber eben auch nur unter der Voraussetzung, dass der Zug die Weise und das Wesen des Entzugs kennt. Entwicklung ist eben doch ein Weg, ein Gehen um zu Kommen, aber nicht um für immer zu bleiben, und ebenso auch eine Entwirrung zum Selbst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Wettrennen hin zur reinen Wissenschaft, zum biologischen Reduktionismus ist der letztmodere Akt der Rebarbarisierung und damit verbunden auch dessen sublimste Form, die sich aus der nimmer versiegenden Quelle der ptolemäischen Hybris speist. Das blinde Wüten! &lt;br /&gt;Ihr Ansinnen nennt sich human, obschon es im Mittelalter humaner zuging. Und mit dem Bewusstsein ihrer selbst (die verinnerlichte Wendung des eigentlich Inhumanen in sein als gegeben angenommens Negativ) seziert sie, den status quo haltend, aus dem Geist der Rache heraus - weil sie nicht weiter kann als die reine Erkenntnis als Endpunkt des Strebens anzuerkennen – das Sein. &lt;br /&gt;Denn durch die totale Organisation des Chaos, die das Ziel hatte die Leere, den &lt;span style="font-style:italic;"&gt;horror vacui&lt;/span&gt; abzuschalten und ruhigzustellen, endet wieder in der Leere und in der Lehre der heidegger`schen Seinsverlassenheit &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was sagt nun der letztmodere Priester mit dem Titel &lt;span style="font-style:italic;"&gt;Wissenschaftler &lt;/span&gt;als Apologet der letztmoderen Religion &lt;span style="font-style:italic;"&gt;Wissenschaft&lt;/span&gt;? Seine Worte wären im Anklang an das Postulat von Jesus Christus folgende: „Lasset die Kranken zu mir kommen, auf dass ich sie glauben mache sie würden gesund.“ Das ist die Verheißung, deren innerer Kern gegen das Selbst gerichtet ist. Vom Apologeten ist es nicht weit bis zum Apokalyptiker.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und gewiss ist die Krankheit eine Chance zu sich Selbst. Sie allein ist schon Anzeichen, die Ankündigung des Anderen, dessen, was mit der überstandene Klärung - hier im Sinne des substantivierten Verbs - übrig bleibt. Auch die Krankheit ist ein Weg. Und nur, weil man sie gehen lässt, beinhaltet diese Tatsache nicht den sogenannten unethischen (was auch immer damit gemeint sein will) Verzicht auf Heilung. Ganz im Gegenteil. Alles, was dem Fluch der Geduld vergeschwistert zur Seite steht, legt den widernatürlichen Balsam des Narkotikums über die Wirkungen und verkennt die Vorrangigkeit der Ursache die unter dem als heilsam empfunden Druck nicht zum Diamanten werden kann, sondern  brodelnde Lava bleibt, die sich immer ihre Weg sucht und suchen wird. &lt;br /&gt;Wer wagt zu gehen und wer geht weiter? Wer das schafft? Wer vermag dass zu sagen? Und noch einmal Faust herbei zitierend: „Neugierig bin ich, ob er wieder kommt.“ Vielleicht wäre es endlich an der Zeit, dem inhumanen, selbstverneinenden Willen zu Gleichheit einen humanen Willen zur Ungleichheit entgegenzusetzen.     &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zerreißen und Verbinden – das Credo des rational gewordenen Optimismus, der wissenden Heiterkeit, der heiteren Gewissheit. Das Zerreißen allein ist die humane Mode unserer Tage. Aber das Verbinden als heilsames Umschließen, dass die Wunde umschließt aber die Narbe nicht verhindert, fehlt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;!!!Ausgleich der Sphären!!!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8420082282491831642-1143713111756927577?l=leuchtfeuerschein.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://leuchtfeuerschein.blogspot.com/feeds/1143713111756927577/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8420082282491831642&amp;postID=1143713111756927577' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8420082282491831642/posts/default/1143713111756927577'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8420082282491831642/posts/default/1143713111756927577'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://leuchtfeuerschein.blogspot.com/2010/01/die-reine-wissenschaft-oder-der-letzte.html' title='Die reine Wissenschaft oder der letzte Mythos - ein Fragment als Replik auf das Dossier aus &quot;Die Zeit&quot; vom 19. Nov 2009'/><author><name>Moritz Arand</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12263369559401076490</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_D6bxzMCoRWE/SovvMnpYGXI/AAAAAAAAADI/jGZwmFRI8lY/S220/IMG_0408.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8420082282491831642.post-2818966009221893403</id><published>2009-08-10T02:06:00.000-07:00</published><updated>2009-08-14T07:26:39.091-07:00</updated><title type='text'>Einheit ist kein deutsches Wort</title><content type='html'>Sehr geehrter Herr ...,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;da sie gegen Ende der letzten Hymnensitzung weitere Kommentare nicht-textimmanenter Art über „unser“ Lied verboten haben  – was schon früher hätte passieren dürfen -  und ich auch nicht in Betracht ziehe eine Arbeit bei ihnen abzuliefern, wollte ich ihnen trotzdem abschließend mein Fazit zum benannten Sachverhalt nicht vorenthalten. Ich weiß, dass sie sich eine Nachricht von allgemeinerer Art gewünscht haben, aber ich würde meiner inneren Aufregung nicht gerecht werden, wenn ich dieses Papier nur für mich allein in einem Kasten aufbewahren und es nicht einem Leser überantworten würde.&lt;br /&gt;Mir scheint die Uneinigkeit innerhalb der gestrigen Diskussion schon Anzeichen genug für das eigentliche Problem zu sein. Nehmen wir doch nun einmal die dritte Strophe des von von Fallersleben ersonnene „Volksliedes“. Was will sie uns denn wortfolgend sagen? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„...Danach lasst uns alle streben...!“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Geschrieben zu einer Zeit, da an eine Einheit nicht zu denken war, drückt sich hier unmissverständlich ein Soll-Zustand aus, der sich in Hinsicht auf den Ist-Zustand entspinnt. Somit wäre die zu diesem Zeitpunkt jenseitig begehrte Trias von „Einigkeit und Recht und Freiheit“ ein Wünschen, ein im wörtlichsten Sinne romantisches Sehnen. Und vielleicht ist eben aus diesem Grunde die dritte Strophe so passend und prägend für den Typus des Deutschen. Immer nur war es ein Sehnen nach etwas, dass man Einigkeit, Recht, Freiheit nannte. Ich will die Problematik einer Anschlusshymne unter Ausschluss des Anderen nur andeuten. &lt;br /&gt;Immer scheint aus der Tiefe die alt-neue deutsche Melancholie herauf zu schauern, das große Erbe und die größte Last unserer Affäre mit Namen Romantik. Und dann sofort noch die Gefahr der Verquickung von romantischem Ich-Gefühl mit politischem Streben...&lt;br /&gt;Und das man dies Lied immer wieder heranzog, immer wieder diesen romantisch verseuchten, deutsch-melancholischen Teebeutel aufbrühte, mit all seinem Bitterstoff...eine wohl fein versteckte Geschmacklosigkeit. Man ist geneigt, oder sollte geneigt sein sich seine textbenetzten Lippen von diesem burschenschaftlerischen und antisemitischen Holzschnitt zu reinigen, dem narbengesichtigen Schankgelalle die Sperrstunde zu verordnen. Und doch ist man nie ganz frei von der Hysterie, von der großen Anempfindung, vom Willen zur Einheit, der allerdings  zum großen Leidwesen von der Masse zum Einzelnen, und nicht umgekehrt gedacht wird. Sagen wir es doch nietzscheanische frei heraus: Die metaphysische Bedürftigkeit verweist ein weiteres Mal darauf, dass es der Mensch so schlecht bei sich aushält und in einer Masse untergehen will. Das ist deutsch, allzudeutsch. &lt;br /&gt;Zum Schluss, und um nicht ohne einen Vorschlag das Feld zu verlassen, will ich noch von einer Idee berichten, die sich mir vor Zeiten in einer Fernsehsendung, welche sich  mit dem Problem des Deuschlandliedes auseinander setzte, darbot. Wer die Idee äußerte, wann und wo, weiß ich nicht mehr zu sagen...aber es war die Idee, den Teil aus Heines Wintermärchen der mit den Worten beginnt „Ein neues Lied, ein besseres Lied“ (Caput 1) als neue Nationalhymne zu vertonen. Es ist soviel bejahender, diesseitiger und dazu noch mit einer Ironie beseelt die sich nicht im zynischen verliert. Ein neues Lied, das Ende des Kotbrechens und des liturgischen Bußgebets, kein Sich-erbarmen und Mitleiden.&lt;br /&gt;Heine als letzter Romantiker und  Überwinder [?] des todestrunkenen Ammenliedes scheint mit seinem „neuen Lied“ die geschicktere Forderung erdichtet zu haben, vermutlich wohl wissend, dass es eine Utopie bleiben wird. Aber Oscar Wilde folgend, ist die Karte, auf der das Land Utopia nicht verzeichnet ist, nicht wert gelesen zu werden.&lt;br /&gt;Das wäre möglich gewesen? Nein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier endet meine Ausführung. In einem nächsten Brief will ich ihnen ausführen &lt;span style="font-style:italic;"&gt;Warum wir eine Hymne brauchen&lt;/span&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit freundlichen Grüßen&lt;br /&gt;ihr&lt;br /&gt;MA&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8420082282491831642-2818966009221893403?l=leuchtfeuerschein.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://leuchtfeuerschein.blogspot.com/feeds/2818966009221893403/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8420082282491831642&amp;postID=2818966009221893403' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8420082282491831642/posts/default/2818966009221893403'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8420082282491831642/posts/default/2818966009221893403'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://leuchtfeuerschein.blogspot.com/2009/08/einheit-ist-kein-deutsches-wort.html' title='Einheit ist kein deutsches Wort'/><author><name>Moritz Arand</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12263369559401076490</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_D6bxzMCoRWE/SovvMnpYGXI/AAAAAAAAADI/jGZwmFRI8lY/S220/IMG_0408.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8420082282491831642.post-6529534822317924673</id><published>2009-08-05T10:11:00.000-07:00</published><updated>2009-08-19T05:19:50.620-07:00</updated><title type='text'>Ein Ausflug aufs Land [Teil Drei]</title><content type='html'>- zweiter Fortsetzungsteil -&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;5.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;...Gespannt widmete sich August Dunkel der zerklüfteten Landschaft. Zu beiden Seiten der Strecke erhoben sich halb felsige, halb bewaldete Höhenzüge. Und August Dunkel erwartete in steigender Anspannung das Auftauchen der Ruinen, die auf der linken Uferseite der Saale im öden Gestein ruhen. Der bekannte Zustand der Vorfühligkeit, der Hoffnung auf das Freude-schöner-Götter-funken, das Wissen um das baldige Erreichen des Gipfels... - all diese wirren Abenteuer seiner wirkmächtigen, im Inneren überkochenden Emotion fesselten ihn nur noch fester an die verdreckte Scheibe, die ihn von einem Außen abtrennte. Und er harrte zähneknirschend und in steter Unruhe der der nun folgenden Vorüberfahrt. Die alte Dame hatte er nun schon gar nicht mehr präsent, und überhaupt schien er dem Abteil schon zur Gänze enthoben, entschwand immer mehr in den trügerischen, sirenenhaften Rausch, der ihn halb zog und dem er sich halb zu Füßen warf. Er war fast da. &lt;br /&gt;Doch mit einem Mal öffnete sich erneut ohne Vorankündigung die Schiebetür, und erneut fühlte sich August Dunkel mit einer Brutalität in das Leben zurückgerissen, mit der Gewalt des Alltags geohrfeigt und blickte mit wutschäumender Gebärde und dem Schrecken des überraschten Tieres hinter sich. Der Pudel blieb regungslos. In der Tür stand, in die übliche Uniform gekleidet, ein Bediensteter des Transportunternehmens und verlangte in einem nordischen Dialekt, die Fahrscheine überprüfen zu dürfen. Die alte Dame wühlte in ihrer Handtasche und übergab dem Schaffner ihr Billett, während August Dunkel, noch immer mit seiner Wut kämpfend, nur zögerlich nach dem seinen griff, dass er wie immer auf der Ablage am Fenster positionierte hatte, um gut organisiert zu wirken. Der ältere Herr, der in seiner Aufmachung, mit seiner Nickelbrille und seinem Zwirbelbart, aus einer Zeit entsprungen zu sein schien, da man im Schutz der Ruinen einer erhofften Zukunft harrte und mit Schmissgepräge Schanklieder einer kommenden Einheit lallte. Lächerlich, dachte August Dunkel bei sich. Aber die Ruinen...panisch erfasste ihn die Erinnerung an das vor Minuten vom Schaffner Unterbrochene. Verwirrt und verirrt suchte sein Blick nach Orientierung, nach einem festen Punkt auf den er sich konzentrieren konnte. Doch er fand nicht den kleinsten Ansatz von Vertrautheit und wurde immer verzweifelter, hilfloser in der steigenden Gewissheit, die Ruinen seien bereits vorüber gezogen, ohne dass er sie auch nur für einen Moment hätte in Augenschein nehmen können. Er verrenkte seinen Hals in alle Richtungen, um erfassen zu können, wo er sich befinde. Doch August Dunkel konnte seinen Platz nicht eruieren. Er wollte erneut geschlagen in seine Sitz zurück sinken. Doch mit einem Male tauchte die bekannte Kalkwand vor seine Augen auf. Er fixierte sie so fest es nur ging - um nicht wieder suchen zu müssen -, in dem Wissen, dass sie der Vorbote des Ersehnten war. Eine gewisse Form der Erleichterung machte sich in August Dunkel breit, die aber sogleich vom bekannten Vorgefühl des Erhabenen überschwemmt wurde.&lt;br /&gt;Da erhoben sie sich nun auf der lang gezogenen Anhöhe rechts der Saale, über der Niederung, durch die August Dunkels Weg führte. Dort oben in luftiger Höhe ruhte und ruht noch immer der Abglanz, das Zerrissene, vom Mahlstein der alles überbietenden Zeit beschriebene Bruchstück einer  für ideal gefühlten Vergangenheit.  Mit eisernem Herzen und ehrnem, erbarmungslosen Sinns blickte der Mauerschädel verächtlich hinab, und August Dunkel durchschritt in Gedanken den verwesten Palast. Doch es war nicht dieser Palast, den er durchschritt, mit all der Schwere des schwärmerischen Gemüts gefesselt. Es war das alte Haus, für das alle Ruinen nur das stellvertretende Markzeichen, die Signatur seines Selbst sein konnten. &lt;br /&gt;Einsame Gedanken sind es, ein leeres Sinnen und trauerfreies Sich-versenken in die gefährliche Ruhe des Steins. Immer tiefer führten ihn seine Gedanken, denn er hatte gelernt abwärts zu sehen. Ein steriler Ort, dachte er, in dem man schöngeistig die Erinnerung einschließen, die elenden Emotionen, die an einem reißen, im Turm an die Kette legen kann und im kontemplativen Verschwinden des Jetzt im Inneren den Wunsch des Entschwunden-Seins zu befriedigen versucht.  Denn was schaut man in euch, Ruinen? Wohl nur die eigene Angst auch verfallen zu sein. Und man erlauscht im Nachhall des Schreckens das mütterliche Diktum, dass in jeder Angst ein Hoffen verborgen wirkt. Ein Hoffen als Aufrechterhalterin der unbestimmten Traurigkeit, als zimtne Verlängerung des Leidensentwurfes; die Introjektion des Schmerzwillens. Doch warum nur all dies liederliche, selbstvergessene Schlendern in den todbringenden Gefilden des idealen Gartens? Warum nur diese Faszination für jenen locus melancholicus, an dem man lediglich, gleich einem Priester das Wissen um einen, um den großen Verlust in asketischer Beständigkeit trauerspielt, nur schattenhaft erahnen kann, dass komplexe Sinnzusammenhänge wirken, deren Sprachlosigkeit das Gefühl des Niedergedrückt-seins in immer höhere Ekstasen steigert. Immer erscheinen wir als die Sklavenhalter unseres Selbst, als ein autoaggressives Mönchstum – beweihräuchert und kasteit. Lieber leiden wir an uns selbst, im Vertrauen auf die düstere Kammer versteckter Leidenschaft, dessen schmerzliche Mauern eine harte Begrenzung bilden, als in einem Außerhalb der konstruierten, wohl erdachten, zur Perfektion getriebenen ozeanischen Urbalse mit uns befreundet zu sein.&lt;br /&gt;Während er diesen Gedanken nachhing, bemerkte er, dass die Bewaldung, die sich rund um das Areal des Trümmerfeldes anordnete, gleich den knöchernen  Überresten einer vergangen Menschlichkeit schien. Und die ungewöhnliche Schwüle dieses Februartages unterstrich den Eindruck, es handele sich um einen weiteren ruinierten Teil, der als Bestätigung den ersten umzäunte. Regungslos wachten sie dort an einer Stelle zwischen Tag und Nacht, in die festeste Umklammerung auf ewig eingeschlossen.&lt;br /&gt;„Es ist schon ein seltsam Ding mit diesen Gebäuden“, unterbrach eine raue, sehr prägnante und tiefe Stimme. August Dunkel der sich vorerst nicht umdrehen wollte, holte tief Luft und verdrehte die Augen bis fast unter das Stirnbein. Irgendwie scheint meine Reise eine einzige Störung zu sein, dachte er bei sich und drehte den Kopf widerwillig in Richtung seiner rechten Schulter und blickte angestrengt über die selbige auf die Alte in seinem Rücken. Denn man konnte es halten wie man wollte: Sie sprach!&lt;br /&gt;„Wenn man bedenkt, welch großen Nutzen diese Ruinen, zu ihren besten Tagen, da man sie noch Burgen nannte, hatten. Und jetzt? Nutzlos! Da holt sich das liebe Mütterchen Natur gütigst wieder, was sich der Erdenbewohner dereinst mit mühsam geschundener Hand von ihr abgerungen hat!“.&lt;br /&gt;Mit skeptischem Halbblick drehte August Dunkel nun noch zur Hälfte den Oberkörper, denn mit einem Mal wollte er mehr von dem Rätselweib hören. Was die Dame für Gedanken hat, dachte er verwundert. Doch ohne ihn nur eines Blickes zu würdigen – August Dunkel wusste auch nicht, ob das Gesagte ihm galt oder einfach nur eine Äußerung dieses Kuriosums war, um ihre Stimmbänder in Form zu halten – begann sie erneut wahllos in ihrem Reiseführer herum zu blättern.  Da August Dunkel mit diesem Vorgang schon bestens vertraut war und  auch keine Bestrebungen mehr hatte, sich in innerlichen Lästertiraden zu ergehen, wandte er sich erneut seinen Ruinen zu, an denen der Zug nun schon zur Hälfte vorbeigefahren war.&lt;br /&gt;Wie sie alles versucht haben zu zwingen, zu bezwingen...Und nun, da das noch ferne Grün seinen rechtmäßigen Platz zurückerobert hat...Ein einziges Bezwungen-sein von der Natur, und immer auch ein beständiges Wieder-bezwungen-werden...Ein Kämpfen der rauen, kriegerischen Hand mit der alles sich einverleiben wollenden Halbwesenklaue... Und wie mir dieser Kampf bis in die untersten Bezirke bekannt ist, wie er jedem fühlenden Menschen nicht fremd sein kann...Kann es denn sein, dass das heimliche Ziel des Bauwillens die Ruine ist? Ist dieser Wille nur ein maskierter und umgelenkter Wille zum Stein? Wenn ja, dann ist das Leben in Wahrheit nur eine Zumutung, während dessen Verlauf wir versuchen die Wertlosigkeit der Dinge mit Sinn zu füllen, der sich nur in Bezug zu dieser großen Empörung verstehen lässt. Eine Lüge im strengen Sinne, über die wir paradoxer Weise in der Lage sind die Wahrheit zu sagen; nämlich, dass sie Lüge ist. Mehr nicht! &lt;br /&gt;August Dunkel rieb sich die Augen, die nach dem Kraftakt der Denkarbeit schwer und rot geworden waren. In ihm regte sich das Gefühl eines unbestimmten Anwachsens, eines Aufblasens, dass sich immer weiter steigern wollte bis zu dem Punkt des Nicht-mehr-ertragen-könnens. An der Stelle, an der sich die Spannung entladen sollte, fiel alles ohnmächtig auf sich zurück, unfähig sich der Welt zu offenbaren – eine stumme und traurige Szene. Aber die Blase platzt nicht, das war August Dunkels furchtbarer Gedanke, den er mit hypertoner Anspannung erdulden musste. Und was würde der Welt widerfahren, erginge sich die ganze Kraft infantiler Wut an ihr? Ein Spielen wäre es, ein resigniertes, illusionsloses Spielen, sitzend vor den Bruchstücken der Welt, die nicht wieder zu fügen wären. Und wo erschiene uns die Seele? Bestürzung und Traurigkeit – der Gewinn dieses Spiels. &lt;br /&gt;Die Vorüberfahrt hatte ihren Zenit überschritten und das Abschiednehmen begann. Ein Nachsehen ohne die gestrengen Überlegungen, die August Dunkel noch vor Minuten angestellt hatte. Seine blau-grauen Augen, in die sich ein verächtliches Grün hineingeschlichen hatte – etwas trübe, blinzelnd, von feinen doch sichtbaren Äderchen durchzogen – schauten statt nach außen nach innen. Auch hatten sie die Angewohnheit, in Momenten wie diesen, böse eine Leere zu erdulden und sie strafend mit dem Blick der Geringschätzigkeit als lächerliche Episode abzutun, um eine gewisse Distanz zur Problematik zu erreichen, sich selbst überwachend. Man muss Mittel gegen sich haben! - August Dunkels schützendes Credo.&lt;br /&gt;Immer ferner erschienen ihm die Überreste und er musste fast um die Ecke blicken, um alles noch überschauen zu können. Doch so sehr er es auch versuchte, Gedanken kamen ihm nicht mehr. Erledigt und in gewissem Sinne geschlagen, erschlagen stützte er seine erhitzte Stirn und die geröteten Wangen gegen das kühlende Glas und erwartete in adiaphorer  Versenkung das völlige Verschwinden der Erscheinung, deren Riesengröße ihm sein Wicht-sein gänzlich spüren ließ. Müde wurde er und sank in ein Ermatten. Aber erneut:&lt;br /&gt;„Heute ist alles so gänzlich sans gènie et sans esprit! Ist das noch ritterlich?“ Sie sprach wieder mit sich. Und nach dem die alte Dame das gesprochen hatte, drehte sich August Dunkel mit einem Ruck, den seine Müdigkeit gar nicht hätte zulassen können, um und war mit einem Schlag kämpferisch wach. Er ballte die eisern geglaubte Rechte und starrte wütenden Blickes auf die Gestalt, die ihm schräg gegenüber so selbstgefällig seine Trübsal durchschnitt. Was wusste dieses Frauenzimmer schon von solchen Sachen, ging es August Dunkel in orkanartigen Böen durch die gereizte und wankende Gedankenwelt. Gewiss hätte sie in ihrer Aufmachung am Hofe Ludwig  XIV. der dort gängigen Clownerie beiwohnen können, ohne auch nur im geringsten aufzufallen...&lt;br /&gt;„Wie die Welt doch alt ist!“, tönte es aus ihrem faltigen Mund. Und wie ich alt an ihr werde, dachte August Dunkel tief einatmend und die linke Augenbrauen nach oben ziehend. Und als ob die erneute Unterbrechung der Alten nicht gereicht hätte, beendete ein vorübereilender Schnellzug die Sicht auf das Scheidende und August Dunkel war wieder vollständig in seinem verachteten Hier angekommen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8420082282491831642-6529534822317924673?l=leuchtfeuerschein.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://leuchtfeuerschein.blogspot.com/feeds/6529534822317924673/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8420082282491831642&amp;postID=6529534822317924673' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8420082282491831642/posts/default/6529534822317924673'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8420082282491831642/posts/default/6529534822317924673'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://leuchtfeuerschein.blogspot.com/2009/08/ein-ausflug-aufs-land-dritter-teil.html' title='Ein Ausflug aufs Land [Teil Drei]'/><author><name>Moritz Arand</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12263369559401076490</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_D6bxzMCoRWE/SovvMnpYGXI/AAAAAAAAADI/jGZwmFRI8lY/S220/IMG_0408.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8420082282491831642.post-4526924432151538285</id><published>2009-06-28T10:49:00.000-07:00</published><updated>2009-08-06T05:02:27.214-07:00</updated><title type='text'>Ein Ausflug aufs Land [Teil Zwei]</title><content type='html'>- Erster Fortsetzungsteil -&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;...Durch die Schiebetür zwängte sich in halben Drehbewegungen, etwas unbeholfen, eine Dame hohen Alters. In der einen Hand – es war die Linke – hielt sie einen rot-grün karierten Koffer, der, wie es schien, einiges an Gewicht beherbergte. An der anderen führte sie einen dieser lächerlich kleinen Hunde...ein täppisches und hochmütiges Vieh, wie August Dunkel beim Eintreten der Bestie feststellen musste. Noch bevor die Störung ihr Gepäck deponiert hatte, hüpfte das Tier, es musste ein Zwergpudel sein, auf den August Dunkel gegenüber befindlichen Sitz und musterte ihn: So zumindest empfand er es und versuchte daraufhin seinen unsicheren Blick auf ein Außen zu konzentrieren. Aber es wollte ihm nicht recht gelingen und immer wieder aufs Neue ertappte er sich, wie er diesem Ding in die Augen zu schauen bereit war; immer wieder verbunden mit der Angst, dass ihm dieser ungebetene Gast ein Bellen entgegenbringen würde, über das er, obwohl er es doch schon geahnt und somit auch vorbereitet war, es halb erfahren hatte, zutiefst erschaudern würde. Nur was war es, das ihm aus dem Animal entgegen wehte? Woher die Bedrohung und Unsicherheit? Und vor allem: woher dieser Drang hin zu diesem Wesen, woher der abstoßende Wille zur Annäherung? Fast ein hinein-kriechen-wollen, ein...&lt;br /&gt;Knurr nicht Pudel, dachte August Dunkel voll angewiderter Abscheu. Und ein Schauer ergoss sich über die Schultern, so dass er sich schüttelnd davon befreien wollte und sich nur noch tiefer in den Sitz, seinen Sitz zurückzog.&lt;br /&gt;Das alte Frauenzimmer hatte ebenfalls endlich Platz gefunden und machte es sich sichtlich bequem und atmete tief durch. Und wieder konnte August Dunkel nicht anders als einen bösen Blick nach der Gestalt zu werfen; und am liebsten hätte er diesen Ausdruck so wörtlich wie möglich genommen. Welche Unverschämtheit konnte man besitzen in ein verhangenes Abteil hinein zu platzen, sich wortlos nieder zu lassen und alles das als das Selbstverständlichste der Welt in Anspruch zu nehmen. War es nicht üblich als Dazugestiegener die Frage zu stellen, ob denn hier noch frei wäre. Doch das schien selbst der älteren Generation mittlerweile gänzlich abzugehen.&lt;br /&gt;Da saß sie also in ihrer Selbstgefälligkeit und hatte wie es August Dunkel schien immer noch nicht die geringste Notiz von ihm genommen. Vielleicht war sie ja blind und August Dunkel so leise gewesen, dass sie dachte allein in der Kabine zu sein. August Dunkel schaute genauer hin und schrecke sogleich wieder zurück. Die Dame begann in ihrer Handtasche, die August Dunkel erst jetzt bemerkt hatte, zu graben und holte einen Fahrplan und ein Etui aus der Tiefe hervor. Blind war sie also nicht. Immer und immer höher stieg der Grad der Empörung in August Dunkels ohne hin schon angreiztem Inneren. Was fiel dieser Person ein, wie konnte sie sich nur...August Dunkel brach seine Gedanken ein weiteres Mal ab und zwang sich in eine gefährliche Ruhe des Gemüts, in eine gesicherte Anspannung, die er hinter den Mauern der Selbstbeherrschung einschloss. Ein tiefes, doch enervierendes Durchatmen und inneres Abwinken.&lt;br /&gt;August Dunkel beschloss wieder dem Verlauf der ansteigenden Landschaft zu folgen. Ein braun-grüner Moderschein ging von all dem aus, was außerhalb der Kabinenbegrenzung an ihm vorbeizog. Ein warmer Winter war es gewesen. Und das anstürmende Gefühl des nahenden Frühlings machte es August Dunkel nur noch schwerer, sich seiner infantilen Regungen zu erwehren. Frühjahr ist Kitsch, dachte er bei sich. Überall Gezwitscher und farbenfrohes Geblühe. Es war der Schauerklang dieser Zeit, der ihm seinen Gang jedes Jahr aufs Neue der großen Bedrängnis aussetzte und eine längst verlebt geglaubte Klage  an sein Erdulden tackerte. Es war der Blütenduft, der Süße, der Gefährliche. Das Risiko der Blüte und die schmeichlerische Anziehung. Aber noch war der Winter in der Welt, dachte er erleichtert. Noch war alles gut, war kalt, halb noch erstarrt. Und doch bröckelte es überall und war im Aufbruch begriffen. Die feucht-schwüle Luft, der sich August Dunkel während seines Fenstererlebnisses ausgesetzt hatte,  die aber immer noch kalt genug war, hinterließ einen schmierigen und klebrigen und klammen Abglanz auf seiner leicht reizbaren Haut. Er nahm ein Taschentuch aus der Tasche  seiner rubinroten Lederimitatjacke und wischte sich die Natur von seinem Antlitz.&lt;br /&gt;Der Zug hatte eine Klosterschule hinter sich gelassen und steuerte auf Saaleck zu...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8420082282491831642-4526924432151538285?l=leuchtfeuerschein.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://leuchtfeuerschein.blogspot.com/feeds/4526924432151538285/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8420082282491831642&amp;postID=4526924432151538285' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8420082282491831642/posts/default/4526924432151538285'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8420082282491831642/posts/default/4526924432151538285'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://leuchtfeuerschein.blogspot.com/2009/06/ein-ausflug-aufs-land-teil-zwei-erster.html' title='Ein Ausflug aufs Land [Teil Zwei]'/><author><name>Moritz Arand</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12263369559401076490</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_D6bxzMCoRWE/SovvMnpYGXI/AAAAAAAAADI/jGZwmFRI8lY/S220/IMG_0408.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8420082282491831642.post-8628231401730551512</id><published>2009-06-16T04:11:00.000-07:00</published><updated>2009-08-06T04:58:21.491-07:00</updated><title type='text'>Ein Ausflug aufs Land  [Teil Eins]</title><content type='html'>[Folgend werden an dieser Stelle in der Reihe ihrer Entstehung die Fragmente der oben benannten Novelle dargestellt. Zu Anfang ein längerer Pilot mit einem Ende, das nach mehr verlangt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;gez. der Autor&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Gleichklang, den das Geleis mit dem Wagon monoton und im beständigen Takt erschuf, ließ August Dunkel  allmählich, doch mit fahrplanmäßiger Gewissheit seinem erwählten Ziel entgegen steuern. Es war ein schwüler Tag  früh im Februar und die sich nun senkende Sonne schien am Himmel, den nur einige grau-blaue Wolken zerschnitten.&lt;br /&gt;August Dunkel hatte beschlossen, da nun die Zeit universitärer Verpflichtungen für eine längere Periode pausieren sollte,  und er einen Wechsel der Luft für dringend angebracht hielt, um sich ein wenig Abwechselung und Dolcefarniente zu verschaffen, ein paar alte Freunde zu besuchen. Es waren Bekannte aus der Stadt seiner Geburt. Aus der Provinz, die sich an einem Hang unweit des Harzes gehalten hatte. Ein Ort der Tristesse, der Kälte und  des Unbehagens, der Sterilität und des Schweigens, der Stille, des Nichts. Aber auch der Ort der idyllischen Gärten, Stadtwälder und Ruinen; das waren die verklärenden Umwege und Fluchtpunkte seiner Welt, die nach abgestandenen Nudeln und Gas roch.  &lt;br /&gt;Nur Beton und graue Hinterhöfe. Später bürgerliche Fassade und schlechtes Theater. Und immer wieder diese Eiseskälte.&lt;br /&gt;Er saß in einer dieser Massenkabinen, die völlig überfüllt war, und um ihn herum die Alltäglichen. Soldaten, Bankangestellte mit Aktenkoffer und ihren künstlich gebräunten Gesichtern, die immer angestrengt und unecht zu Lächeln bedacht sind. Ihre unglaubwürdige Gesundheit stand der matten und angekränkelten Konstitution August Dunkels diametral gegenüber. Immer schon neigte er zu einer leichten Art des Bluthochdrucks und litt unter einer nervösen Aufregung, die ihm sein Herz schwer und hämmernd spüren ließ.  Immer schon beschlich ihn ein nicht zu erklärendes Unwohlsein seines gastritschen Systems, das mit dem Auftauchen der Nervosität und der Anspannung einher ging. &lt;br /&gt;Ein übles Gemisch der Düfte stieg August Dunkel in die Nase und er verspürte die Übelkeit in sich aufkommen, verbunden mit einer schlagartig ihn überfallenden Müdigkeit. Er hatte lange nicht richtig geschlafen. Es roch nach fettigem Essen, nach schlechtem, oder im Übermaß missbrauchten Parfum, nach alkoholischer Gärung und – das war das Schlimmste -: nach Mensch! August Dunkel zog sich den Kragen seines Oberteils über die Nase und atmete die heiße und erstickende Luft seines Selbst. Nach einer Weile lüftete er seine Maske und zog tief durch die Nase eine Priese der von Unreinheit geschwängerten Luft ein, denn, wenn man lange genug mehr Kohlendioxid als Sauerstoff atmet, befriedigt einen auch die schlechteste Luft, verbarg die Hälfte des Gesichtes wieder unterm Stoff und kauerte sich in gekrümmter Haltung in die letzt mögliche Ecke seiner Sitzschale. Er hatte schon zu Beginn der Fahrt vergeblich versucht das Fenster zu öffnen. Früher, so konnte er sich an Jugendtage erinnern, hatte er immer den Kopf in den Fahrtwind gehalten und immer gefürchtet, er könnte am nächsten Mast zerschellen. Jetzt war alles steril und sicher, klimatisiert. Aber dieser Gestank! &lt;br /&gt;Nichts wäre ihm lieber gewesen, als sich eine Zigarette anzuzünden und sich in den blau-weißen Nebelschwaden vor dem zu schützen, was ihn so angewidert umgab. Aber auch das Rauchen ist nun einmal verboten. Auch so eine Unfreundlichkeit dieser Moralpriester. Irgendwann, wenn sie alle Notstände und Brandherde menschlicher Gesittung von den Gemeinplätzen getilgt haben, dachte August Dunkel bei sich, wird das Unheilvolle der Folgen erst sichtbar: Eine kastrierte Welt, voll erlogener Gesundheit und dümmlicher Degenerenz. Man schafft ja auch nicht das schlechte Wetter ab. Das Rauchen ist doch des Menschen bester Teil…Doch plötzlich wurde ihm ganz rot um die Gedanken und er erzwang sich sein inneres Schweigen. &lt;br /&gt;Er bemerkte die allmählich ansteigende Landschaft. Es wurde hügeliger. Die bekannten und wohl gehüteten Weinberge tauchten auf, mit den wohl geordneten Reihen und ihren hart arbeitenden Winzern. August Dunkel mochte den Wein. Später, sagte er immer, wenn ich die Würde des Alters erreicht habe, will ich auch ein solches Anwesen mein eigen nennen. Doch mit seinem Willen war es nicht zum Besten bestellt. Er wollte viel, wollte alles und immer mehr.&lt;br /&gt;Er war ein Meister der imaginären Planung und Durchführung von Geschehnissen, deren ersehnter Vollzug in ihm eine dringliche Veranlassung entstehen ließ, das Entfernte in sich hinein zu holen und mit sich allein, in seinem Bei-sich-sein den Ängsten der Wirklichkeit zu trotzen; den Ängsten und großen Enttäuschungen, dem wachsenden Ekel und der Wut. Schon von frühster Kindheit an malte er sich die tollsten und waghalsigsten Geschichten aus, die er in seinem Kopf bis zu einem Punkt entfaltete an dem sie abbrachen, in sich zusammenstürzten, auf den Punkt ihres Auszugs zurückfielen, vom nicht vollendeten Höhenflug, der die Welt auflöst, kurz vor dem letzten und ernsten Schritt unheilbar getroffen. Dort waren die Unmöglichkeiten, die Unbrauchbarkeit und die ewige Traurigkeit. Aber wo ist die Seele, der innere Zusammenhalt dieser Gegenwelt, die äußere Entsprechung? Es ist nicht einfach…das waren seine Worte. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Zug hielt in Naumburg und verweilte dort so lange, dass August Dunkel die Zeit des Wartens dazu gebrauchte, die eine oder andere Zigarette zu rauchen. Aufgrund der Instandhaltungsarbeiten an einer ganzen Reihe von Zügen kam es schon eine Weile zu enormen Verspätungen, was August Dunkel nicht weiter verärgerte. Auch konnte er nicht verstehen, warum diese lästigen, permanenten Krittler, die ihn umgaben, nicht einfach die Situation hinnehmen konnten, wie sie war, und sich mit Dingen beschäftigten, die weniger mit Halbwissen und proletarischer Ignoranz zu tun hatten. Denn wie gereist wird, dass ist den meisten egal. Wer nimmt denn schon Anstoß an dieser geschmacklosen Einrichtung der Kabinen, die eher an einen Viehtransport erinnern, als an ein Beförderungsmittel für zivilisierte und geistreiche Menschen. Überall Plaste und zu harte Sitze, auf denen man alle paar Sekunden die Position seines Gesäßes verändern muss und auch nicht schlecht daran tut einfach einen Stehplatz in der Nähe der komfortablen Toiletten in Anspruch zu nehmen. &lt;br /&gt;Genau so schnell wie man heute reist, so schnell sind auch die Klasse und der Stil unseres Reisens. So schnell, man sieht nichts von beidem. &lt;br /&gt;Solchen Gedanken hing August Dunkel nach, während ihm – auf dem Bahnhofsvorplatz stehend - Rauchschwaden in stoßartigen Bewegungen seiner Lippen in die schwüle, doch immer noch feucht-kalte Spätnachmittags-Luft entschlüpfen. Er sah durch das Treiben des Platzes hindurch in eine tiefe Ungewissheit, träumerisch von einem gefühlstarken Wehen angeschauert. Das Eis ist nah, dachte er, und wie ich mir in meiner Einsamkeit doch zu gefallen weiß, hier in der Zwischenzeit, in der Fremde, ohne Bindung. Und ruhig liegen die Dinge im Dämmerlicht der Nacht…Zuversicht und Hoffen durchströmten ihn voller Widerwillen, aber auch mit anziehendem Sehnen; er konnte nicht umhin sich von den Hemmnissen und aller Bedrängnis allmählich zu befreien. Der Widerstand wollte brechen, wollte sich auf etwas einlassen, dass in dem Abgrund seines Wesens auf der Sklavengaleere der Leidenschaft sein ewiges Ruderwerk vollzog. Ihm wurde leicht und noch atmete er frei und fühlte die Welt unter sich. &lt;br /&gt;Doch dann erblickte er sie wieder: die ewige Angst, die Schuld und die Reue. Der Atem stockte ihm, wie wenn man sich mit einem Schwall kalten Wassers übergießt. Die Augen begannen zu flackern, gleich erlöschenden Kerzen und sein Herz wollte sich aus seiner knöchernen Begrenzung befreien. Ein Schwindel hatte ihn angefallen, und er warf die Zigarette, die er dafür verantwortliche machte, auf den Boden und wandte sich ruckartig von diesem bestialischen Schauspiel ab, von dem er sich hatte verführen lassen und beeilte sich den Zug zu erreichen. Alles, was eben noch so gleichmäßig und geordnet in der Dämmerung geruht hatte befand sich ohne Vorankündigung in heller Aufregung. Alles zog in wirren Linien an ihm vorbei. Er fühlte sich von allen Seiten bedrängt, gefordert und verletzt, ja sogar betrogen…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;3.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als er sich wieder im Wagon befand und seinen panischen Anfall mit einer halben Flasche eiskaltem Wasser, für das der sich sogar gegen seine Gewohnheit vom Personal des Bordbistros Eiswürfel hatte geben lassen,  zurechtgewiesen hatte, nahm er seine Tasche und den Rollkoffer und verließ die Kabine des Gestanks in der Hoffnung ein kleineres und leeres Äquivalent zu finden. Wenn nicht, dachte August Dunkel, bleibe ich auf dem Gange stehen. Und wenn mir schon keine Ruhe beschieden sein soll, so will ich wenigstens den Vorübergehenden im Wege stehen. Doch so weit musste es zum Glücke August Dunkels nicht kommen. Er fand nach kurzem Gang durch die Flure ein gänzlich leeres Abteil. Sich  nach beiden Seiten umschauend ob niemand von den Schlechtweggekommenen ihn beobachtete, betrat er es und schloss eiligst aber sehr leise die Schiebetür hinter sich, riss die Vorhänge, die seit Ewigkeiten keine Waschmaschine gesehen haben mussten und aus deren Geruch und Habtik man die Geschichte der Bahn erzählen hätte könnte, vor die Scheiben und öffnete schnell das Fenster, das hier zum Glück noch vom Fahrgast selber betätigt werden konnte. Er wagte, sich den Kopf ganz zierlich aus dem offenen Verschlag zu halten, während er sich mit beiden Händen an den Rahmen klammerte, immer mit dem Gefühl der plötzlichen Haltlosigkeit kämpfend, dem Zerren harrend, das ihn von unten her ankitzelte, anzuckerte, mit lieblicher Ammenstimme nach ihm zu rufen wusste. Eine Furcht und ein Sehnen waren die Hausgeister, die das Aufbrechen nur bis zum Punkt der Konsequenz zuließen und unseren leidlichen August Dunkel im Rahmen hielten.  &lt;br /&gt;Der Wind ließ den gut geschnittenen Pony tanzen und August Dunkle musste die Augen zusammenkneifen und fühlte sich beim Einatmen der schnellen Luft fast überwältigt. Das Gefühl beim Einpressen der Luftmassen in seine Lungenflügel, glich dem des kalten Wassers im Gesicht. Ein Stocken des Atem, ein Zusammenziehen der Luftröhre...ein Schauer, ein Schrecken. Und doch kehrte nach bestandener Reinigung eine leidliche Frische und der Zustand erzwungenem Munter-Seins ein. Noch immer berauscht vom überstandenen Schauerspiel, war es genau diese Hoffnung August Dunkels, die ihn bewegte sich einer weiteren Gefahr hinzugeben. Er schloss nun ganz die Augen und atmete tiefe Stöße der zischenden Luft ein und aus. Erinnerungen mit kindlichem Gefühle gingen durch ihn hindurch und er ließ sich von ihnen treiben, wurde wieder leichter, unvorsichtig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;4.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit einem starken Ruck ging die Tür der Kabine auf; ohne Vorankündigung, so als ob der Wind der August Dunkels Kopf umspülte sie aufgerissenen hätte. Überrascht öffnete August Dunkel die Augen und schielte, den Kopf wendend, in Richtung der Frechheit, die sich da abspielte. Infolge dieser Bewegung, stieß er sich am oberen Rand der Rahmung die Stirn – knapp an einer Stelle über dem rechten Auge -, was ihn nur noch mehr in Rage versetzte. Er bedeckte mit seiner Hand die Stelle, ließ sich in die harte Schalung zurückfallen und folgte voll fragender Empörung mit dem anderen Auge dem Schauspiel, dass sich nun entspann...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8420082282491831642-8628231401730551512?l=leuchtfeuerschein.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://leuchtfeuerschein.blogspot.com/feeds/8628231401730551512/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8420082282491831642&amp;postID=8628231401730551512' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8420082282491831642/posts/default/8628231401730551512'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8420082282491831642/posts/default/8628231401730551512'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://leuchtfeuerschein.blogspot.com/2009/06/ein-ausflug-aufs-land-teil-eins.html' title='Ein Ausflug aufs Land  [Teil Eins]'/><author><name>Moritz Arand</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12263369559401076490</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_D6bxzMCoRWE/SovvMnpYGXI/AAAAAAAAADI/jGZwmFRI8lY/S220/IMG_0408.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8420082282491831642.post-1600689399780968154</id><published>2009-03-30T16:49:00.000-07:00</published><updated>2009-03-30T16:53:51.411-07:00</updated><title type='text'>Inthronisiert für AWE</title><content type='html'>Denn etwas anderes sind wir Dichter nicht: unheilige Demagogen ohne Jünger, Verführer, Teufel, Anti-Menschen. Es sind jene Naturen, die aus dem Todesraum einer traurigen und unbeschreiblichen Unzulänglichkeit auszogen, um ihr Fürchten zu begreifen. Das innere, wutschäumende Meer kann und will nicht anders, folgt mit ewiger Notwendigkeit dem schmerzlichen Weg der separierten und einsamen Burleske der Kunst. Welch ein Wohlgefallen!&lt;br /&gt;Und da ich nun weiß wie alles sich verhält - mit 25, wie es für einen Menschen meines Standes von höchster Anständigkeit her gewöhnlich ist - bin ich hohn-lächelnd befähigt, mit allen Vollmachten der Kunst ausgestattet alle Bedrängnisse und Verbitterungen, alle Angst und verwegene Ahnung der einen und ernsten Komödie, dieses üblen Scherzes zu bannen, vors Licht zu zerren, zu erledigen und zu erlösen.&lt;br /&gt;Wir versteigen uns in eisige Höhen, dort in der Gefahr der großen Freiheit, des Wahnsinn und des Todes, lassen wir die Dinge mit unseren Winterwindblicken erstarren, bezwingen sie, um nicht gezwungen zu sein...überwinden, doch wer hat sich schon je überwunden? Unser Weg der Größe ist doch nur die Possenhaltung eines äffischen Narren, eine traurige Clownerie - reif, nicht lustig, sondern traurig, voll Ironie und Elend - ; in Szene gesetzt, gut (?) ausgeleuchtet. Das ist der Drahtseilakt unserer Artistengilde! Unser Seil gespannt zwischen Leben und Kunst, zwischen einem lebendigen Dort und dem eisigen und dunkel-gefährlichen Hier…unser doppelter Boden heißt Asphalt… doch irgendjemand muss auf dem Seil tanzen, einer muss übrig bleiben. Fürchterlich und einsam allemal. Aber furchtlos und groß? Man versteht was ich meine!&lt;br /&gt;Verachtend erfasst ein auflösende Blick die leeren Gehäuse, in deren Inneren nur seelenlos Bestürzung und Traurigkeit geborgen ihre kettengewaltige Urtragödie aufführen. Das ist der innere Zusammenhalt der Welt: Das blutige Spiel vom Ende der Freuden… Und aus gar nicht allzu weit entfernten Gefilden tönt ein bekanntes Credo: Entbehren sollst du! Sollst entbehren! Das ist der ewige Gesang,…den heiser jede Stunde singt.      &lt;br /&gt;Doch was ist das für eine Verachtung? Gelb ist sie und voller Fernweh. Viel Sehnsucht liegt lauernd in ihr verborgen, Schmerz und erlösende Liebeshoffnung blitzen aus der lange verschwiegen sich vorbereitenden Wolke. Doch zu weit entfernt wohnt der tragische Esel vom Bezirk des Banal-Naiven. Wir bewegen uns unter Menschen wie der gefangene Albatros auf den regennassen Pflastersteinen des frechen Volkes.&lt;br /&gt;Aber wie ist das Projekt zu retten? Muss es denn überhaupt einem rettenden Ufer zugeführt werden? Ist es nicht schon aufgrund seiner Fixierung im hier und jetzt für immer gerechtfertigt. Ist nicht aus der stillen Erkenntnis, aus dem inneren Kampf des Geistes gegen den Leib und seine Verbündeten, ein Handeln geworden? Kein „du sollst zugrunde gehen“! Sondern ein: „So wollte und will ich es, werde es womöglich immer so wollen.“ Der Rest ist nicht Schweigen, sondern der erschütternde, rätselgebende Lockruf der Kunst, der Aufschrei und Nachhall des Schreckens, um fortschreiten zu können. Locken und erschüttern, Verführung und Konfrontation -  das ist die Quadratur des Kreises.  &lt;br /&gt;Doch hier endet nicht die Gefahr, nicht die Irrungen und Wirrungen der ewigen Nacht. Aus ihr gilt es unnachgiebig, im Ungeheuren schürfend die schwankenden Gestalten mit festem Griff dem Morgen entgegen zu tragen und sie aus dem Bodenlosen  von ihrem Larvenstand zu befreien.   &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Künstler ist die letzte Konsequenz des Lebens; ja, vielleicht sogar des Menschen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8420082282491831642-1600689399780968154?l=leuchtfeuerschein.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://leuchtfeuerschein.blogspot.com/feeds/1600689399780968154/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8420082282491831642&amp;postID=1600689399780968154' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8420082282491831642/posts/default/1600689399780968154'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8420082282491831642/posts/default/1600689399780968154'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://leuchtfeuerschein.blogspot.com/2009/03/in.html' title='Inthronisiert für AWE'/><author><name>Moritz Arand</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12263369559401076490</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_D6bxzMCoRWE/SovvMnpYGXI/AAAAAAAAADI/jGZwmFRI8lY/S220/IMG_0408.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8420082282491831642.post-5452485819053888793</id><published>2009-03-19T16:16:00.000-07:00</published><updated>2009-03-19T16:17:13.282-07:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_D6bxzMCoRWE/ScLScaHtlPI/AAAAAAAAAC8/V5vVdrRoFDE/s1600-h/flyer-end.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 133px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_D6bxzMCoRWE/ScLScaHtlPI/AAAAAAAAAC8/V5vVdrRoFDE/s400/flyer-end.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5315041895740445938" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8420082282491831642-5452485819053888793?l=leuchtfeuerschein.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://leuchtfeuerschein.blogspot.com/feeds/5452485819053888793/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8420082282491831642&amp;postID=5452485819053888793' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8420082282491831642/posts/default/5452485819053888793'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8420082282491831642/posts/default/5452485819053888793'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://leuchtfeuerschein.blogspot.com/2009/03/blog-post.html' title=''/><author><name>Moritz Arand</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12263369559401076490</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_D6bxzMCoRWE/SovvMnpYGXI/AAAAAAAAADI/jGZwmFRI8lY/S220/IMG_0408.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_D6bxzMCoRWE/ScLScaHtlPI/AAAAAAAAAC8/V5vVdrRoFDE/s72-c/flyer-end.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8420082282491831642.post-8608031379211150567</id><published>2009-02-28T01:14:00.000-08:00</published><updated>2010-03-20T07:12:57.490-07:00</updated><title type='text'>Auszug</title><content type='html'>Der brennende Hass und die unnachgiebige Verachtung gegen die Abart der Scheinmoral, gegen die Moral schlechthin…immer große und leere Worte verschwenden, mit denen man sich als ein Besserer gebärdet, als ein Erkennender…lieber sollte ein solcher Mensch in Momenten dieser Art sich seiner all umfassenden Idiotie bewusst werden…wenn er sich nur erinnern könnte, wie heißblütig übertrieben, alltäglich und platt er sich vor sich selbst erniedrigt hat…die unbrauchbarste Form des Vergessens!...der kategorische Imperativ: eingehalten ein einziger Wille zum Nichts…unbrauchbar!!!&lt;br /&gt;Man sollte seinen engen Kopf - des Nachts vom Rausch ermutigt -  nicht mit Problemen belagern, deren elender und nichts ahnender Sklave man des Tages selber ist…Es sind jene Menschen, die der Gegenstand ihrer lächerlichen Feierabendpredigt selber sind, es aber nicht einmal wissen, geschweige denn  ahnen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8420082282491831642-8608031379211150567?l=leuchtfeuerschein.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://leuchtfeuerschein.blogspot.com/feeds/8608031379211150567/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8420082282491831642&amp;postID=8608031379211150567' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8420082282491831642/posts/default/8608031379211150567'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8420082282491831642/posts/default/8608031379211150567'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://leuchtfeuerschein.blogspot.com/2009/02/auszug.html' title='Auszug'/><author><name>Moritz Arand</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12263369559401076490</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_D6bxzMCoRWE/SovvMnpYGXI/AAAAAAAAADI/jGZwmFRI8lY/S220/IMG_0408.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8420082282491831642.post-613249175342384573</id><published>2009-02-22T09:54:00.000-08:00</published><updated>2009-02-22T10:00:41.965-08:00</updated><title type='text'>Lotte</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_D6bxzMCoRWE/SaGSg2F4THI/AAAAAAAAAC0/UvWihQnJb3c/s1600-h/lottemitleiter.jpg"&gt;&lt;img style="cursor:pointer; 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Es sind jene Naturen, die aus dem Todesraum einer traurigen und unbeschreiblichen Unzulänglichkeit auszogen, um ihr Fürchten zu begreifen...Das innere, wutschäumende Meer kann und will nicht anders, folgt mit ewiger Notwendigkeit dem schmerzlichen Weg der separierten und einsamen Burleske der Kunst. Welch ein Wohlgefallen!&lt;br /&gt;Und da ich nun weiß wie alles sich verhält - mit 25, wie es für einen Menschen meines Standes von höchster Anstänigkeit her gewöhnlich ist - bin ich hohn-lächelnd befähigt, mit allen Vollmachten der Kunst ausgestattet alle Bedrängnisse und Verbitterungen, alle Angst und verwegene Ahnung der einen und ernsten Komödie zu bannen, vors Licht zu zerren, zu erledigen und zu erlösen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Künstler ist die letzte Konsequenz des Lebens; ja vielleicht sogar des Menschen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;MA&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8420082282491831642-468236688871804557?l=leuchtfeuerschein.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://leuchtfeuerschein.blogspot.com/feeds/468236688871804557/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8420082282491831642&amp;postID=468236688871804557' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8420082282491831642/posts/default/468236688871804557'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8420082282491831642/posts/default/468236688871804557'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://leuchtfeuerschein.blogspot.com/2009/02/inthronisiert.html' title='Inthronisiert'/><author><name>Moritz Arand</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12263369559401076490</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_D6bxzMCoRWE/SovvMnpYGXI/AAAAAAAAADI/jGZwmFRI8lY/S220/IMG_0408.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8420082282491831642.post-8479908718029484189</id><published>2008-12-28T16:11:00.000-08:00</published><updated>2008-12-28T16:12:25.053-08:00</updated><title type='text'>Polemik und Bekenntnis</title><content type='html'>28. Januar 2008&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe, weiß Gott, nicht die Disziplin, diese erzwungene Triebunterdrückung, den falschen Sieg über die eigene Neurose erreicht, wie etwa ein Thomas Mann. Ich scheue nicht das abgründig Böse, die zersetzende Leidenschaft und übergieße meinen Körper nicht des Morgens mit Sturzbächen kalten Wassers. War Thomas Mann eigentlich ein Künstler? Hat nicht schon ein gewisser kleingelassener Prager Schriftsteller einst gesagt, dass man sich von den Leiden des Lebens fernhalten kann, dass uns dies freigestellt ist? Aber ist vielleicht gerade dieses Zurückhalten das einzige Leid, das zu vermeiden möglich wäre? Der einzige Weg, den es zu beschreiten gilt, um sich seiner Versuchungen zu entledigen, ist der, ihnen zu erliegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und doch fühle ich mich verwandt in Qualen und Leiden dieses gebrechlichen Bildnisses, erkenne eine dunkle Verwandtschaft mit den Hemmnissen und Entbehrungen, mit allen Zerwürfnissen und angelegten Ketten dieses verirrten Bürgers, dem das enge Leben so recht nicht anstand, er es aber dennoch innig zu lieben begehrte. Ein trauriges Konzept! In unseren grabverlassenen Herzen hat sich eine Sehnsucht eingenistet, eine Sehnsucht nach dem Einen, das es, genau besehen, niemals gab -niemals geben wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und doch: Ich bereue nichts, obschon ich in einer Art Unzufriedenheit verharre, in einer Agonie allem leidlich Lebendigem gegenüber, und die Zeit vollbringt in meinem leichtbewegten Herzwerk ihren harten Takt - Schlag für Schlag nieder auf einen Amboss namens Leben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin verzückt, in heißer Liebe entbrannt zu allem, was seltsam und krank ist. Aus jeder Blüte rieche ich den Hauch des Aides und möchte wie ein Quell versiechen, da ich die Schönheit angeschaut mit Augen…&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8420082282491831642-8479908718029484189?l=leuchtfeuerschein.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://leuchtfeuerschein.blogspot.com/feeds/8479908718029484189/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8420082282491831642&amp;postID=8479908718029484189' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8420082282491831642/posts/default/8479908718029484189'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8420082282491831642/posts/default/8479908718029484189'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://leuchtfeuerschein.blogspot.com/2008/12/polemik-und-bekenntnis.html' title='Polemik und Bekenntnis'/><author><name>Moritz Arand</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12263369559401076490</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_D6bxzMCoRWE/SovvMnpYGXI/AAAAAAAAADI/jGZwmFRI8lY/S220/IMG_0408.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8420082282491831642.post-6455576231579030058</id><published>2008-12-17T13:32:00.000-08:00</published><updated>2008-12-17T13:33:27.151-08:00</updated><title type='text'>Gerda</title><content type='html'>Ein lästernd Alpdruck schwingt&lt;br /&gt;Sich fordernd durch die liebe Nacht.&lt;br /&gt;Und höhnend lächelnd wacht sie&lt;br /&gt;An der Pforte meines stillen &lt;br /&gt;Gartens, meines ideal verwesten &lt;br /&gt;Glücks und lockt mit Ammenstimmen&lt;br /&gt;Hin zum oft Geahnten, zum&lt;br /&gt;Tief gespürten nimmermehr&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mich. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oft näherte ich mich &lt;br /&gt;den schwindelnden Figuren,&lt;br /&gt;die schattenhaft verstellt&lt;br /&gt;an meinem Fühlen mächtig reißen.&lt;br /&gt;Doch aus ihrem Puppenstande &lt;br /&gt;vermochte ich sie nicht &lt;br /&gt;ins Licht zu ziehen.&lt;br /&gt;Denn dort, wo alle Freuden enden&lt;br /&gt;Beginnt ihr Reich in dem sie &lt;br /&gt;verborgen ewig wirken -&lt;br /&gt;Im nicht Umgeschaffenen, &lt;br /&gt;Noch nicht Überwundenen, &lt;br /&gt;Nicht Verwundenen, &lt;br /&gt;Im Erlittenen,&lt;br /&gt;das erledigt und erlöst sein will.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;MA&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8420082282491831642-6455576231579030058?l=leuchtfeuerschein.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://leuchtfeuerschein.blogspot.com/feeds/6455576231579030058/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8420082282491831642&amp;postID=6455576231579030058' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8420082282491831642/posts/default/6455576231579030058'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8420082282491831642/posts/default/6455576231579030058'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://leuchtfeuerschein.blogspot.com/2008/12/gerda.html' title='Gerda'/><author><name>Moritz Arand</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12263369559401076490</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_D6bxzMCoRWE/SovvMnpYGXI/AAAAAAAAADI/jGZwmFRI8lY/S220/IMG_0408.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8420082282491831642.post-2988732439126482275</id><published>2008-11-30T07:04:00.000-08:00</published><updated>2008-11-30T07:07:54.420-08:00</updated><title type='text'>Aphorismen einer Jugend</title><content type='html'>Wir sterben an unseren Träumen, oder aus ihrem Verlust.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Deutschen sind ein Volk der ersten Strophe. Die nächsten  &lt;br /&gt;    vergessen sie zumeist.&lt;br /&gt;                                                   &lt;br /&gt;                    - "Deutschland, Deutschland über alles..."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alles ist alles, was wir verlieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einfallen in die eine Musik, maskenlos und mit einem Lächeln auf den Lippen: Das ist das Ziel jedes Daseins.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Lösung? Es gibt keine Lösung. Wir suchen nach etwas, das es nicht gibt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8420082282491831642-2988732439126482275?l=leuchtfeuerschein.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://leuchtfeuerschein.blogspot.com/feeds/2988732439126482275/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8420082282491831642&amp;postID=2988732439126482275' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8420082282491831642/posts/default/2988732439126482275'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8420082282491831642/posts/default/2988732439126482275'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://leuchtfeuerschein.blogspot.com/2008/11/aphorismen-einer-jugend.html' title='Aphorismen einer Jugend'/><author><name>Moritz Arand</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12263369559401076490</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_D6bxzMCoRWE/SovvMnpYGXI/AAAAAAAAADI/jGZwmFRI8lY/S220/IMG_0408.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8420082282491831642.post-569886109399044284</id><published>2008-11-20T12:12:00.000-08:00</published><updated>2008-11-20T12:26:00.235-08:00</updated><title type='text'>Tiefer als die Nacht gedacht</title><content type='html'>Kühler Blick durch den entlaubten&lt;br /&gt;Baum, der spätes Gelb noch trägt.&lt;br /&gt;Ach, schaut ich nicht durch alle Dinge&lt;br /&gt;nur Symbol, ein eisern Mond&lt;br /&gt;ist ein vertrauter Begleiter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und kein Gesang tanzt durch das Klirren&lt;br /&gt;dieser Kälte, Stille, Nichts.&lt;br /&gt;Keine Liebe, auch kein Hassen&lt;br /&gt;nur ein zerrend Lüftchen, das&lt;br /&gt;durch die Leere stetig drängt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und dann stört mich diese Welt,&lt;br /&gt;Die ich noch nicht mal vermisse.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;MA&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8420082282491831642-569886109399044284?l=leuchtfeuerschein.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://leuchtfeuerschein.blogspot.com/feeds/569886109399044284/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8420082282491831642&amp;postID=569886109399044284' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8420082282491831642/posts/default/569886109399044284'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8420082282491831642/posts/default/569886109399044284'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://leuchtfeuerschein.blogspot.com/2008/11/tiefer-als-die-nacht-gedacht.html' title='Tiefer als die Nacht gedacht'/><author><name>Moritz Arand</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12263369559401076490</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_D6bxzMCoRWE/SovvMnpYGXI/AAAAAAAAADI/jGZwmFRI8lY/S220/IMG_0408.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8420082282491831642.post-3719982094371819882</id><published>2008-11-04T11:29:00.000-08:00</published><updated>2008-11-04T11:49:16.492-08:00</updated><title type='text'>Abfluss</title><content type='html'>...gleich den stätigen Tropfen, die von den gereinigten Strähnen eines wirbelnden Hauptes ihren Weg unaufhaltsam und gnadenlos finden und fallen. Fallen auf die schaumige Oberfläche und reißen tiefe Löcher in den luftig leeren Schutz.&lt;br /&gt;Dort wo die brennenden Sterne der Erhebung den verhüllenden Schleier der Lüge durchbrechen, wird das geläuterte Auge, das sich nun betrogen weiß vom Abrakadabra einer bekannten Hexe, erschüttert von dem peinigenden Gefühl des Selbst-Ekels, unheilbar getroffen vom Trugbild seiner Mythen, die die Sicherheit der Maske sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Ende ziehe den Korken aus dem Hassgefäß und spüre wie es um dich schwindet, wie es leer wird und die Kälte zurückkehrt, mit der du dich vor der Welt, die du nicht verstehen kannst, zu schützen bemühst. Und doch kommt sie von Zeit zu Zeit und reißt dein leichtbewegtes Herz aus deinem Eiskasten und erfüllt ihr kindliches Spiel vom Tod der Freuden...spüre dann, wie es dich mitreißen will und es dir immer schwerer wird an Leib und Gemüt...du, ein Fischer den ein Meer fing. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Ende ist es gewiss! Aber auch immer die nicht enden wollende Wiederkehr des Drecks.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;MA&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8420082282491831642-3719982094371819882?l=leuchtfeuerschein.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://leuchtfeuerschein.blogspot.com/feeds/3719982094371819882/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8420082282491831642&amp;postID=3719982094371819882' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8420082282491831642/posts/default/3719982094371819882'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8420082282491831642/posts/default/3719982094371819882'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://leuchtfeuerschein.blogspot.com/2008/11/abfluss.html' title='Abfluss'/><author><name>Moritz Arand</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12263369559401076490</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_D6bxzMCoRWE/SovvMnpYGXI/AAAAAAAAADI/jGZwmFRI8lY/S220/IMG_0408.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8420082282491831642.post-3500236550731745113</id><published>2008-10-29T16:40:00.000-07:00</published><updated>2008-10-29T16:41:34.564-07:00</updated><title type='text'>Heiligtum "Ruin" – Fragmente eines melancholischen Gauklers  [Lyrische Prosa in drei Akten]</title><content type='html'>(1. Akt)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In einer Ruine standen wir uns gegenüber und du sagtest: "Mehr ist es nicht!" &lt;br /&gt;Haltlos stagnierend im Frost eines schon lange anhaltenden, nicht enden wollenden Winters. Gefühlsschwanger, angezecht vom Ekeltrunk der Langenweile. Ernüchtert schon im Anbeginn der Hoffnung, denn auf Enttäuschung läufts hinaus.&lt;br /&gt;Wir konnten nichts anderes tun, als uns die Nägel unserer verbrannten Finger am bemoosten Mauerwerk blutig zu kratzen. Und nur kurz blinkte dort wo sich das Modrige mit der roten Leidenschaft vermengte der verlarvte Abglanz einer Lebendigkeit, die Verstellung der Lüge zum wahren Bild. Kurz wusste man sich getäuscht vom schrecklich Schönen, das sich an dem feilbot, was rudimentär die Zeit überdauern musste und wollte.&lt;br /&gt;Die stellvertretende Vereinigung unser nach Liebe ringenden Gemüter in einer porösen  Steinmasse, die ebenso kalt war, wie wir es sind, wenn wir zum Schutz unserer kleinlichen und ängstlich befangenen Gemüter beständig mit der heroischen Schwächenschminke die Bleiche der Haut überdecken und auf der Bühne unserer ureigensten Tragödie in der Manier der Dilletanten Akt für Akt einem bekannten Spielplan folgen.&lt;br /&gt;Den Hochmut im Blick. Der böse, der verletzte Blick, ein Blick der schon zuviel gesehen hatte, von dessen Schauer, von dessen tief umschatteten Ärgernissen einer anhaltenden Unruhe, von den sich duplizierenden Kränkungen, vom ewigen Sklavengang am Gängelband konstruierter Wiederholungen er sich nie wieder erholen konnte und auch gar nicht musste. Am Ende wird alles stärker. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(2. Akt)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alle Stärke ist nur die bewusste Maske einer erkannten Schwäche. Viel Angst und schwere Liebe ruhen in diesem Augenpaar, das ins Dunkle starrt, viel Enttäuschung und immer wieder zu enttäuschende Hoffnung. Der griechische Mythos der uns vom schönsten Übel kündet, von der Allbeschenkten belehrt uns, dass die Hoffnung lediglich dazu taugt, sich immer aufs Neue quälen zu lassen. Sie ist es, die in Wahrheit das übelste Übel der Welt darstellt, weil sie die Qualen der Menschen verlängert. &lt;br /&gt;Denn Hoffen widerspricht der Tat. Sie lässt uns im Zustand des Unglücks verharren und impft uns den täuschenden Saft einer jenseitigen Verheißung ein. Hoffnung, das ist die Nachziehtier unsere Kindheit, jenes schwarz-gelbe Holzding, das wir paralytisch, wie an einer Sklavenkette, hinter uns herschleifen und vergessen haben, dass sie gar keine Räder mehr hat. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(3. Akt)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zwei Lerchen zwitschern in meinem idealen Garten, in dem ein vereister Apfelbaum zu stehen sich bequemt. Dessen gefallene Früchte ergänzen das späte Gelb der Wiese. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;– Eine schweigende Mahnung, eine stille Klage. – &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und in diesem verwesten Idyll sitzt auf einer wurmstichigen Bank meine bleiche Gerda und zählt mit ihren mageren und zu langen Fingern freudig im Blätterregen die beschimmelten, zernagten, vom Modergeruch der Fäulnis völlig versetzten Früchte und singt mit gesenkten Kopf und ihrer Kristallstimme ihre Kinderweise:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es war einmal ein König, der hatte einen Garten&lt;br /&gt;Und diesen Garten liebte er sehr&lt;br /&gt;So sehr, dass niemand ihn durfte betreten&lt;br /&gt;So innig, so schmerzlich, so schwer&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er baute gewaltige Mauern, zu schützen sein einziges Glück&lt;br /&gt;Ein Tor mit erzenen Riegeln&lt;br /&gt;Das schloss er und hält es geschlossen&lt;br /&gt;Er kehrte nie wieder zurück...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nur manchmal, wenn draußen der Nordwind&lt;br /&gt;Sein schneidendes Lüftchen singt&lt;br /&gt;Dann kann man ihn kürzlich erspähen&lt;br /&gt;Doch leider wird man dann blind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Mauern der Selbstgenügsamkeit sind aus Diamanten. Versteht man mich denn? Bin ich nicht ein fatum? Gegen den status quo einer Kommunikation des Schweigens lege ich das Skalpell an die Maskenrealität, gedenkend eines alten Glücks, das genau besehen auch nur das alt bewährte Unglück dieser Tage ist.&lt;br /&gt;Dahinter? Das haltlose Ich; gepeinigt, verkannt, erledigt, feige!!!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;                                                                                                                    gez: Der, der ich bin.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8420082282491831642-3500236550731745113?l=leuchtfeuerschein.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://leuchtfeuerschein.blogspot.com/feeds/3500236550731745113/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8420082282491831642&amp;postID=3500236550731745113' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8420082282491831642/posts/default/3500236550731745113'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8420082282491831642/posts/default/3500236550731745113'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://leuchtfeuerschein.blogspot.com/2008/10/heiligtum-ruin-fragmente-eines.html' title='Heiligtum &quot;Ruin&quot; – Fragmente eines melancholischen Gauklers  [Lyrische Prosa in drei Akten]'/><author><name>Moritz Arand</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12263369559401076490</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_D6bxzMCoRWE/SovvMnpYGXI/AAAAAAAAADI/jGZwmFRI8lY/S220/IMG_0408.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8420082282491831642.post-4157340701052049472</id><published>2008-09-14T11:02:00.000-07:00</published><updated>2008-09-14T11:03:46.401-07:00</updated><title type='text'>Auf die Frage...</title><content type='html'>...warum ich schreibe:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Weil ich übrig bin."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;MA&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8420082282491831642-4157340701052049472?l=leuchtfeuerschein.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://leuchtfeuerschein.blogspot.com/feeds/4157340701052049472/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8420082282491831642&amp;postID=4157340701052049472' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8420082282491831642/posts/default/4157340701052049472'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8420082282491831642/posts/default/4157340701052049472'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://leuchtfeuerschein.blogspot.com/2008/09/auf-die-frage.html' title='Auf die Frage...'/><author><name>Moritz Arand</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12263369559401076490</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_D6bxzMCoRWE/SovvMnpYGXI/AAAAAAAAADI/jGZwmFRI8lY/S220/IMG_0408.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8420082282491831642.post-6200912395339337146</id><published>2008-09-14T10:49:00.000-07:00</published><updated>2009-02-22T10:08:58.326-08:00</updated><title type='text'>symphonia furoris</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_D6bxzMCoRWE/SM1RO9gtlrI/AAAAAAAAABo/lNUjwiqF7Lc/s1600-h/180px-Friedrich_Nietzsche_drawn_by_Hans_Olde.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://4.bp.blogspot.com/_D6bxzMCoRWE/SM1RO9gtlrI/AAAAAAAAABo/lNUjwiqF7Lc/s320/180px-Friedrich_Nietzsche_drawn_by_Hans_Olde.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5245938458428282546" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mich stopfte der Zufall mit bitter Frucht&lt;br /&gt;Und aus ewigem Hass schuf ich gleich den Enterbten mich ganz&lt;br /&gt;Doch dass ich darum weiß...&lt;br /&gt;Ein Sonderfall, ein Mißgeschick im blutarmen Triebwerk des Stillstands.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So ist es! Anders nicht!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mehr ist es nicht!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;...doch wie mir das alles mißfallend gefällt.&lt;br /&gt;Ein &lt;span style="font-style:italic;"&gt;tragischer Esel&lt;/span&gt; beweidet die Welt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8420082282491831642-6200912395339337146?l=leuchtfeuerschein.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://leuchtfeuerschein.blogspot.com/feeds/6200912395339337146/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8420082282491831642&amp;postID=6200912395339337146' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8420082282491831642/posts/default/6200912395339337146'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8420082282491831642/posts/default/6200912395339337146'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://leuchtfeuerschein.blogspot.com/2008/09/symphonia-furor.html' title='symphonia furoris'/><author><name>Moritz Arand</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12263369559401076490</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_D6bxzMCoRWE/SovvMnpYGXI/AAAAAAAAADI/jGZwmFRI8lY/S220/IMG_0408.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_D6bxzMCoRWE/SM1RO9gtlrI/AAAAAAAAABo/lNUjwiqF7Lc/s72-c/180px-Friedrich_Nietzsche_drawn_by_Hans_Olde.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8420082282491831642.post-8522053288093409923</id><published>2008-06-05T14:06:00.000-07:00</published><updated>2008-06-05T14:12:04.928-07:00</updated><title type='text'>Ein Flug (Skizze)</title><content type='html'>1.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Regen fällt auf die Straßen einer lieblichen Stadt, die an einem Bogen der Ilm südöstlich des Ettersberges liegt. Unter dem Dach des Hauses in der Rollgasse 13 gibt es eine Wohnung, die in ihrer Lage – sie befindet sich unter dem Dach, an einem zentralen Punkt der Stadt – und Beschaffenheit, die an die innere Unaufgeräumtheit der Mieter erinnert, an den Raum eines Ateliers gemahnt. Etwas verwohnt, doch arg beseelt von leidenschaftlicher Hingebung an die außerweltlichen Dinge, die nichts mit engen Leben zu schaffen haben, ergibt sich hier ein entweltlichter Raum, in dem sich die Nischenbewohner, die schwierigen Fälle so sehr geborgen fühlen. In dieser Wohnung, vom Elfenbeinischen angekränkelt, sitz am offenen Fenster ein junger Mann, der nach dem eben noch sintflutartig anmutenden Regen in der Ferne des Landes nichts sehen kann, nichts wahrzunehmen im Stande ist, außer dieses verschwommene Sehnen, ein fatales Begehren, dass er in der Sehnsucht zur heiligen Nacht in sich keimen fühlte, das ihn seit Unzeiten an nichts anderes denken ließ, als an diese unklare Schwermut, die er durch seine Tage schleppte und in seinen Nächten erhöht. Essen kann er nicht, schlafen fällt ihm schwer. Wie die Blitze, die in der Ferne das Firmament durchzucken, fährt in sein Wesen dieser schwarze Vogel, sein Überwacher und Begleiter, dessen Bedeutung in des jungen Mannes Tiefe unrettbar versunken ist.&lt;br /&gt;Nichts anderes, als die Frage, ob ihm die Wahl des jetzigen Lebens eine Wahrheit geben kann, hält ihn beständig gefangen, verzaubert seine Tage in ein ziellos wandelndes Irren. Ein Hin und ein Flüchten zugleich. &lt;br /&gt;Mächtig getrieben von unerklärlicher Aufgewühltheit, durchstreifte er vor Stunden noch den Park, den der alte Dichterfürst hatte anlegen lassen, legte sich auf eine Bank, die im Schatten stand, ihm aber nicht den geringsten Teil der Ruhe gestattete, die er als angenehm empfunden hätte. Immer wieder schaute er auf die Zeitanzeige seines Telefons, doch die Zeit schien still zustehen und er in ihr. Jedes Mal hörte er ein spottendes Lachen aus dem Gleichklang des sekundlichen Taktes kommen und war geneigt, sein ohnehin schon zum zerreißen gespanntes Gemüt zur Gänze zu entladen, und sich der lästigen Zeitanzeige, seiner Verbindung zur Außenwelt, die immer wieder abriss, zu entledigen. Doch er konnte sich von alter Furcht nicht lösen. Ein wahllos scheinender krankhafter Wille ruhte in der tiefe seines Wesens, ein großes Hoffen wanderte in seiner Welt, ein Hoffen, das sich immer bestätig hatte und ihn nie enttäuschte. Und doch war jenes Hoffen zugleich einer tiefen, brennenden Frucht gleich, Angst und Begierde zugleich. Zitternd fristete er die Stunden der Unsicherheit, wohl wissend, dass am Ende alles seinen gewünschten Endpunkt finden sollte. &lt;br /&gt;Die Götter machten sich immer diesen ernsten Scherz mit seinem leichtbewegten Herz, das dazu neigte zu stark zu empfinden und sich in glühenden Zeilen, obskuren Geschichten und übertriebenen Handlungen auszudrücken. Ihm war sehr wohl bewusst, dass er sich diese Götter selber machte, dass er diese Götter, in all ihren vereinzelten Wesenheiten, selber war. Denn wir schaffen uns die Götter nach unseren Bildern, mit all unseren Fehlern, all unseren Leidenschaften und Sehnsüchten. In all unser Tragik und dem wenigen Glück, das auf Erden für den kurzen Moment des Friedens weilt und auch wieder ebenso schnell vergeht, ähneln wir so sehr unseren Geschöpfen, die sich gegen uns erhoben haben, damit wir uns in ihnen erkennen können; eine verschobene, emotional distanzierte Seelenschau.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der nachwehende Wind umspült sein Haupt, das er noch vor kurzem mit melodiösen Bekenntnissen belebt hatte, mit Takten, deren Rhythmus seine zerreißenden Gefühlsregungen nachahmen konnten, in denen der Ton  seiner Verwirrtheit beständig mitschwang. &lt;br /&gt;Und dann sieht er ganz plötzlich auf der Kreuzung seinen Zielpunkt und Fluchtpunkt wandeln. Ein tief gefühlter, bittersüßer Schrecken durchfährt seinen geschwächten Leib, setzt seine gereizten Nerven unter die bekannte Spannung und erschüttert seine gastrointestinale Umgebung mit einem Brennen, mit einem Kratzen und Reißen, als ob ihm…. Ergriffen fühlt er tief das Ungeheure, nach dem er mit ganzer Seele schon so lange trachtete. Blicke finden sich, erkennen einander. Ein kurzes Winken, ein Schauen nur. Und ganz plötzlich überkommt ihn dieser altbekannte Schwindel, den er angesichts der abgründigen Ferne dieser wandelnden Lichtgestalt zu spüren beginnt. Ein halbes Ziehen ist es, halb ein Sinken hin zur fürchterlichen und doch schon längst erahnten, ja sogar erkannten Wahrheit, deren Erkenntnis ihn bis hierhin alles Handeln zum ekligen Beisitzer der Unaufrichtigkeit gemacht hatte. Doch nun löst sich die gefestigt geglaubte Sicherheit einer erzwungenen Ordnung, im Aufbruch befindet sich die nie heilende Narbe einer verdrängten, gebändigt geglaubten Sehsucht, die grausame racheversessene Wollust nur ist. Ein leichter Fall, ein Sinken nur.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;3.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf dem glitschigen Pflaster liegt die verkrüppelte Gestalt, die sofort von der eben noch erkannten Lieblichkeit umarmt wird. In ihren Händen ruht sein Kopf und jene Schmerzensreiche schaut ihm erstrahlend in ferner Schönheit in die ins Weite abwandernden Augen. Ihr Schoß wiegt ihn sanft. Seine Augen sehen suchend in ihrem Blick jene unerreichte Güte. Ständig suchte sich ihr Schauen, doch durfte es sich nicht finden, in einer geordneten Welt, die vom Chaos nicht überwunden  werden konnte.&lt;br /&gt;Mit letztem Aufbegehren hebt er den Arm und fährt mit einem sanften Streicheln seiner ersterbenden Hand über ihre weiß-glatte Engelshaut, die kalt und rau ist. Abwärts gleitend von ihrer Schläfe, fließt es den zarten Wangen zu, bis es, am Kinn endend, in der tiefsten Nacht verglimmt. Während er diese Bewegung vollzieht dreht sie ihren Kopf ein wenig ein, um sich seinem scheidenden Wesen näher zu fühlen, so dass seine Finger flüchtig die nie geküssten Lippen berühren. &lt;br /&gt;Die Kirchturmuhr schlägt sechs und ruft die Menschen zum Abendgebet in die Heiligkeit der göttlichen Hallen. Die Kinder ruft ihr Läuten an den häuslichen Herd zurück. Am Horizont geht eine Sonne ihrem Untergang entgegen. Und dann...&lt;br /&gt;Zwei Sätze nur. „Ich liebe dich. Aber sag`s keinem.“--&lt;br /&gt;Wenig später trug man die leblose Hülle auf einer harten Pritsche aus einer wortlosen Welt.  Nur ein offenes Geheimnis verweilt bis jetzt in ihr.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8420082282491831642-8522053288093409923?l=leuchtfeuerschein.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://leuchtfeuerschein.blogspot.com/feeds/8522053288093409923/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8420082282491831642&amp;postID=8522053288093409923' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8420082282491831642/posts/default/8522053288093409923'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8420082282491831642/posts/default/8522053288093409923'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://leuchtfeuerschein.blogspot.com/2008/06/ein-flug-skizze.html' title='Ein Flug (Skizze)'/><author><name>Moritz Arand</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12263369559401076490</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_D6bxzMCoRWE/SovvMnpYGXI/AAAAAAAAADI/jGZwmFRI8lY/S220/IMG_0408.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8420082282491831642.post-741164859587905581</id><published>2008-05-03T14:44:00.000-07:00</published><updated>2008-05-03T14:45:47.501-07:00</updated><title type='text'>Landflucht [moderne Skizze]</title><content type='html'>Und wieder singt es in meiner Kammer&lt;br /&gt;Der beständige Ton aus Weit-Weg-Land&lt;br /&gt;Ein Säuseln leis, ein Raunen nur&lt;br /&gt;Das seinen Grund so traurig ahnt&lt;br /&gt;Ich schließe müde jene Pforten&lt;br /&gt;Die, genau besehen tiefe Risse tragen&lt;br /&gt;Die, genau erfühlt mein Trösten sind&lt;br /&gt;Für einen weit verpflanzten Hunger&lt;br /&gt;Den zu stillen kein Wille vermag&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8420082282491831642-741164859587905581?l=leuchtfeuerschein.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://leuchtfeuerschein.blogspot.com/feeds/741164859587905581/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8420082282491831642&amp;postID=741164859587905581' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8420082282491831642/posts/default/741164859587905581'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8420082282491831642/posts/default/741164859587905581'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://leuchtfeuerschein.blogspot.com/2008/05/landflucht-moderne-skizze.html' title='Landflucht [moderne Skizze]'/><author><name>Moritz Arand</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12263369559401076490</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_D6bxzMCoRWE/SovvMnpYGXI/AAAAAAAAADI/jGZwmFRI8lY/S220/IMG_0408.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8420082282491831642.post-7058144732257561119</id><published>2008-04-29T11:25:00.000-07:00</published><updated>2008-05-03T08:07:54.462-07:00</updated><title type='text'>Jägerin Leidenschaft und keine Antworten</title><content type='html'>&lt;p class="MsoNormal"&gt;Es ist sehr bezeichnend, dass, wenn man sich die fatalen Erscheinungen im Werk Thomas Manns genauer betrachtet, man den nicht zu verdrängenden Eindruck der Verwandtschaft dieser mit jenem, dem schwächlichen Subjekt einerseits, das sich der Anziehungskraft des bekannt-verdrängten nicht erwehren kann, und der fernen Rätselklaue andererseits, nicht außer Acht lassen darf. Lesen können wir dies in einem Brief Thomas Manns aus dem Jahre &lt;st1:metricconverter productid="1909, in"&gt;1909, in&lt;/st1:metricconverter&gt; dem er an Frau Willy Wollf schreibt: „Sie ist aber auch &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;keine &lt;i style=""&gt;natürliche, gesund, denkende und fühlende Frau&lt;/i&gt;: dagegen spricht schon ihr fremdes Verhältnis zu ihrem gesunden natürlichen Mann. Sie ist eine Leidende, eine problematische Natur, die in dem körperlich Mißgeblideten einen Leidensgenossen erkennt, im letzten Augenblick aber zu stolz ist, diese Zusammengehörigkeit wahrhaben zu wollen.“&lt;br /&gt;Die Rinnlingen zerstört Johannes, weil er ihr aufgezeigt hat, was sie ist?&lt;br /&gt;Ist am Ende die mythische Überhöhung der begehrten Person, der Versuch s i e  zu etwas zu machen, womit man seinen eigenen Wahnsinn besänftigen kann, sich sagen kann: „Ich bin nicht allein.“?&lt;br /&gt;Und andererseits: Ist die maskenhafte Koketterie, das grausame Spiel von Anziehung und Abstoßung nicht nur eine feige Rache, die sich als Verschiebung, als eine Ersatzrache für eine wirkliche Vendetta darstellt?&lt;br /&gt;Vielleicht morden die Jägerinnen im gelben Wagen nur aus dem einfachen Grunde, dass sie nicht vollends geschaut werden wollen. Was bliebe von ihrem göttlichen Glanz übrig, wenn wir sie in der Ecke sähen, mit geröteten Augen zerstört, erniedrigt, entkleidet, e n t l a r v t? Was bliebe übrig von dieser fernen Schönheit, was von der Ahnung einer höheren Ordnung, was von dem Schrecken des unterweltlich Ewig-Weiblichen, das u n s hinab zieht? Wohl nur der Staub, der beißende, brennende Staub vor Theben. &lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8420082282491831642-7058144732257561119?l=leuchtfeuerschein.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://leuchtfeuerschein.blogspot.com/feeds/7058144732257561119/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8420082282491831642&amp;postID=7058144732257561119' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8420082282491831642/posts/default/7058144732257561119'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8420082282491831642/posts/default/7058144732257561119'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://leuchtfeuerschein.blogspot.com/2008/04/jgerin-leidenschaft.html' title='Jägerin Leidenschaft und keine Antworten'/><author><name>Moritz Arand</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12263369559401076490</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_D6bxzMCoRWE/SovvMnpYGXI/AAAAAAAAADI/jGZwmFRI8lY/S220/IMG_0408.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8420082282491831642.post-274706397033800118</id><published>2008-04-05T13:47:00.000-07:00</published><updated>2008-04-05T14:01:00.186-07:00</updated><title type='text'>An eine Liebe</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp0.blogger.com/_D6bxzMCoRWE/R_fmUOu_EtI/AAAAAAAAABM/0ZYeM-oAeHU/s1600-h/Z_26.JPG"&gt;&lt;img style="cursor: pointer;" src="http://bp0.blogger.com/_D6bxzMCoRWE/R_fmUOu_EtI/AAAAAAAAABM/0ZYeM-oAeHU/s320/Z_26.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5185866731167355602" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.veskogoesel.de/html/Draw%2826%29.html"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 320px;" src="http://www.veskogoesel.de/html/Draw%2826%29.html" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Bildquelle: http://www.veskogoesel.de/html/Draw(26).html&lt;br /&gt;&lt;span class="Stil1"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier sitz ich nun und träume  &lt;p class="MsoNormal"&gt;An deinem Grab aus Zeit.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Im leersten Raum der Räume,&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;In meinem schönsten Kleid&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Lehn ich an deinem Grabmal,&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Dem schwarzen Abgrund. Dich&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Muss ich doch stets beweinen&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Doch Tränen fließen nicht.&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Mir ist als würd ich fallen,&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Tief in dein Angesicht.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Doch hinter allem Schwarz&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Seh ich das fade Licht.&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Es kündet mir vom Leben,&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Das ohne dich besteht.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Gern würd ich mich erheben…&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Für heute ist`s zu spät.&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;[Gern würde ich dir folgen&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Bis in die tiefste Nacht &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Dir einmal noch erliegen&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Doch tief im Herzen wacht&lt;/p&gt;          &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;Ein fast erloschner Wille&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Der mich von dir jetzt trennt&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Ein Hoffen, eine Stille&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Die keinen Namen kennt.]&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8420082282491831642-274706397033800118?l=leuchtfeuerschein.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://leuchtfeuerschein.blogspot.com/feeds/274706397033800118/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8420082282491831642&amp;postID=274706397033800118' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8420082282491831642/posts/default/274706397033800118'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8420082282491831642/posts/default/274706397033800118'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://leuchtfeuerschein.blogspot.com/2008/04/hier-sitz-ich-nun-und-trume-deinem-grab.html' title='An eine Liebe'/><author><name>Moritz Arand</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12263369559401076490</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_D6bxzMCoRWE/SovvMnpYGXI/AAAAAAAAADI/jGZwmFRI8lY/S220/IMG_0408.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp0.blogger.com/_D6bxzMCoRWE/R_fmUOu_EtI/AAAAAAAAABM/0ZYeM-oAeHU/s72-c/Z_26.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8420082282491831642.post-1641629012679183229</id><published>2008-04-02T06:51:00.000-07:00</published><updated>2008-04-02T06:57:08.434-07:00</updated><title type='text'>14. März 2008</title><content type='html'>Vor Jahresfrist begab es sich, dass heimlich&lt;br /&gt;In einer Maiennacht, mit Sternen licht behangen&lt;br /&gt;-Der Vollmond hielt die Zeit gefangen-&lt;br /&gt;Ein reinlich Abglanz in mein Sehnen schlich&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dem weichen Nebel, der in Schwaden&lt;br /&gt;Die Dinge schönte, die im Licht so fahl&lt;br /&gt;Entfuhren raue Elfenhände. Und zur Qual&lt;br /&gt;wurde mir die wesentlichste aller Fragen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Den trüben Sinn, vom falschen Gott gegeben&lt;br /&gt;Das leichte Herz, auf hartem Grund gefügt&lt;br /&gt;Sind Zeugnisse des fremdesten im Leben&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Denn ewig übrig bleibe ich der Eine&lt;br /&gt;Zurückgelassen, weltverstellt, gerügt&lt;br /&gt;Ein altes Los bleibt leider auch das meine&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8420082282491831642-1641629012679183229?l=leuchtfeuerschein.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://leuchtfeuerschein.blogspot.com/feeds/1641629012679183229/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8420082282491831642&amp;postID=1641629012679183229' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8420082282491831642/posts/default/1641629012679183229'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8420082282491831642/posts/default/1641629012679183229'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://leuchtfeuerschein.blogspot.com/2008/04/14-mrz-2008.html' title='14. März 2008'/><author><name>Moritz Arand</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12263369559401076490</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_D6bxzMCoRWE/SovvMnpYGXI/AAAAAAAAADI/jGZwmFRI8lY/S220/IMG_0408.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8420082282491831642.post-7763631468335893993</id><published>2008-04-02T06:33:00.000-07:00</published><updated>2008-06-25T09:23:14.133-07:00</updated><title type='text'>femme infant-fatale</title><content type='html'>Im Schein der Lichter sah ich tanzen&lt;br /&gt;Ein kindlich Wesen, weltentrückt&lt;br /&gt;Sie wirbelte gänzlich erhaben&lt;br /&gt;Durch den Raum, den sie verzückt&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alles schien ihr unterwürfig&lt;br /&gt;Alles zwang sie in die Knie&lt;br /&gt;Doch niemals konnte ich es sehen&lt;br /&gt;Niemals, nimmer lachte sie&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Musste nur beständig tanzen&lt;br /&gt;Fand zu keiner Stunde Ruh&lt;br /&gt;Und auch, wenn es spät geworden&lt;br /&gt;Fielen nie Augen zu&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Immer weiter tobt das Grauen&lt;br /&gt;Ein wilder Rausch, ein lüstern Wahn&lt;br /&gt;Dies war das Ebenbild der Frauen&lt;br /&gt;Ein blutbefleckter, sterblich Schwan&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Keiner konnte sich ihr nähern&lt;br /&gt;Niemand ließ sie an ihr Herz&lt;br /&gt;Welch ein bittres Los gezogen&lt;br /&gt;Welch ein elend süßer Schmerz&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und kam doch einmal ein Jüngling&lt;br /&gt;Ihr zu nahe und beschiehn&lt;br /&gt;Ihre maskenlose Seite&lt;br /&gt;Erschlug sie ihn.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8420082282491831642-7763631468335893993?l=leuchtfeuerschein.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://leuchtfeuerschein.blogspot.com/feeds/7763631468335893993/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8420082282491831642&amp;postID=7763631468335893993' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8420082282491831642/posts/default/7763631468335893993'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8420082282491831642/posts/default/7763631468335893993'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://leuchtfeuerschein.blogspot.com/2008/04/femme-infant-fatale.html' title='femme infant-fatale'/><author><name>Moritz Arand</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12263369559401076490</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_D6bxzMCoRWE/SovvMnpYGXI/AAAAAAAAADI/jGZwmFRI8lY/S220/IMG_0408.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry></feed>
